Algol, Draconiden, Merkurtransit und Nobelpreis - Newsletter Nr. 26/2019

Newsletter der Volkssternwarte München sternwarten-news at lists.sternwarte-muenchen.de
Di Okt 8 16:33:51 CEST 2019


Newsletter Nr. 26/2019 der Bayerischen Volkssternwarte München

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<http://www.sternwarte-muenchen.de/abendfuehrung.html>
Zwinkerndes Medusenhaupt...

Wer heute Abend bei hoffentlich klarem Himmel nach oben schaut, sollte  
den Perseus genauer studieren: Fehlt da nicht was? Richtig, denn Algol, 
der "Teufelsstern" <https://de.wikipedia.org/wiki/Algol_(Stern)>, 
erscheint um 21 Uhr im Minimum gut eine Größenklasse schwächer als 
sonst. In den Stunden davor und danach ist zu sehen, wie er erst immer 
schwächer und dann wieder heller wird.
In der Abendführung zeigen wir Ihnen, wo und wie Sie den Sternentanz 
schon mit bloßem Auge verfolgen können.

Infos zur Abendführung 
<http://www.sternwarte-muenchen.de/abendfuehrung.html>

Draconiden 2011 - flickr, Per, CC-by-sa 
<https://www.flickr.com/photos/perry-pics/37390938936>
...und feuerspeiender Drachen

Am 9. Oktober erreicht der Sternschnuppen-Strom der Draconiden 
<https://de.wikipedia.org/wiki/Draconiden> seinen Höhepunkt: Die Zahl 
der Meteore, die aus Richtung des Sternbilds Drache zu kommen scheinen, 
schwankt von Jahr zu Jahr stark. Mit etwas Glück lassen sich womöglich 
sogar Hunderte pro Stunde sichten - an Orten ohne Lichtverschmutzung. 
Wenn Sie selbst mal eine Sternschnuppe in die Hand nehmen wollen, kommen 
Sie zur Abendführung!

Infos zur Abendführung 
<http://www.sternwarte-muenchen.de/abendfuehrung.html>

Merkur vor der Sonne, Foto B. Mirwald 
<http://www.sternwarte-muenchen.de/vortraege.html>

Merkurdurchgang 2019 - Vorschau und Wissenswertes zur 
„Mini-Sonnenfinsternis“ am 11. November

/Vortrag <http://www.sternwarte-muenchen.de/vortraege.html> von Dr. 
Klaus Nagel (Volkssternwarte München)
/
*Fr, 11. Oktober 2019 - 20:00 Uhr
*

Historisch waren die Transite sehr bedeutsam, um Größenverhältnisse im 
Sonnensystem zu berechnen. Solch ein Merkurtransit findet wieder statt 
in den Jahren 2032, 2039, 2049 und 2052 statt. Diese Unregelmäßigkeit 
scheint den präzisen Umlaufzeiten der Planeten zu widersprechen. Warum 
passiert es nicht bei jedem Umlauf?

Online-Tickets <https://ztix.de/hp/events/33/info>

Physik-Nobelpreis für Exoplaneten-Forscher und Kosmologen

Breaking News: Vor wenigen Stunden wurde bekannt gegeben, dass der 
diesjährige Physik-Nobelpreis für die Erforschung des Universums 
<https://www.nobelprize.org/prizes/physics/2019/summary/> vergeben wird. 
Die Schweizer Michel Mayor und Didier Queloz haben 1995 beim Stern 51 
Pegasi den ersten Exoplaneten nachgewiesen. Sie bekommen eine Hälfte des 
Preises zugesprochen. Die andere Hälfte geht an James Peebles für seine 
Theorien zur dunklen Materie und dunklen Energie. - Wir gratulieren und 
freuen uns über die Aufmerksamkeit!
Den Stern 51 Pegasi können wir Ihnen bei klarem Himmel sogar in der 
Abendführung zeigen (auch wenn der Planet leider nicht direkt zu sehen ist).

Kollision im Kosmos: Wenn zwei Neutronensterne miteinander verschmelzen, 
entstehen Gravitationswellen. Foto: University of Warwick / Mark Garlick 
<http://www.isartalsternwarte.de/veranstaltungen/index.html#aktuell>

"Der Kosmos bebt" - Forscher entdecken die geheimnisvollen 
Gravitationswellen

/Vortrag 
<http://www.isartalsternwarte.de/veranstaltungen/index.html#aktuell> mit 
Bildern und Videoclips von Helmut Hornung M.A. an der Isartalsternwarte, 
Königsdorf/

*Sa, 12. Oktober 2019 - 20:00 Uhr
*

Der 14. September 2015 wird in die Wissenschaftsgeschichte eingehen. An 
jenem Tag empfingen Forscher erstmals Gravitationswellen – 100 Jahre, 
nachdem Albert Einstein seine Allgemeine Relativitätstheorie 
veröffentlichte, die solche Rippel in der Raumzeit vorhersagt. Der 
Vortrag erklärt, was sich hinter Gravitationswellen verbirgt und warum 
sie ein neues Beobachtungsfenster ins All aufstoßen.

Helmut Hornung M.A. ist Leitender Wissenschaftsredakteur bei der 
Max-Planck-Gesellschaft, Sachbuchautor und freier Mitarbeiter der 
Süddeutschen Zeitung für Themen aus Astronomie und Raumfahrt.

Nach dem Vortrag besteht bei schönem Wetter die Möglichkeit, die Objekte 
des Herbsthimmels mit Teleskopen zu betrachten.
Eintritt Erwachsene: 9,- €, Jugendliche: 5,- €

Ort: Isartalsternwarte e.V. 
<http://www.isartalsternwarte.de/kontakt/index.html>, Rothmühle 9, 82549 
Königsdorf

VORSCHAU: Am 20.11.2019 um 18:00 Uhr ist Helmut Hornung das nächste Mal 
in der Volkssternwarte München zu Gast mit seinem Familien-Vortrag: "Vom 
Feuerstuhl zur Marsrakete <https://ztix.de/hp/events/38/info>"

Mehr Infos 
<http://www.isartalsternwarte.de/veranstaltungen/index.html#aktuell>

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